Dieses „Audio-Standing“ erforscht das „Infra-ordinäre“ des Weimarer Theaterplatzes ganz im Geiste von Georges Perec. Wir nehmen einen „Aplomb“ ein - eine Haltung des Gleichgewichts und des Verweilens als eine Art des Zuhörens. Durch diese Ausrichtung entfaltet sich eine Liste des Alltäglichen: Vögel, Worte, Glocken, Schritte. Das Werk verschmilzt die unmittelbare Präsenz vor mit der klanglichen Dekomposition von Feldaufnahmen und einer müden Stimme. Es ist eine Praxis der Stille. Es könnte langweilig sein. Wir werden sehen. Es beinhaltet Warten. Es gibt nichts, was erreicht werden muss.
This audio-standing explores the “infra-ordinary” of Weimar’s Theaterplatz in the spirit of Georges Perec. We inhabit aplomb, a stance of balance and lingering as a way to listen. Through this alignment a list of the mundane unfolds: birds, words, bells, footsteps. The work merges live presence with a sonic decomposition of field recordings and a weary voice. It is a practice of quietude. It might be boring. We will see. It involves waiting. There is nothing to achieve.
by Laila Gerhardt