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AUSSTERBEN DER DINOSAURIER (vor 65 Mio. Jahren)

De l'audiowalk EVOLUTIONSWEG | Düsseldorf

EVOLUTIONSWEG
20 Stations
75:23 min Audio
1.01 km directions_walk
AUSSTERBEN DER DINOSAURIER (vor 65 Mio. Jahren)

ZUM MITLESEN:

1. Meteoriteneinschlag

10 cm vor dem nächsten Schild, vor 66 Mio. Jahren, ereignet sich ein weiteres Massenaussterben. Es besiegelt das Ende für 80 Prozent aller der nun auf der Erde lebender Arten – und auch für die Dinosaurier.

Diesmal liegt es nicht an einem Treibhauseffekt, sondern das Unheil kommt von außen, aus dem All. Ein Asteroid mit einem Durchmesser von 14 Kilometern schlägt mit einer Geschwindigkeit von 60.000 km/h vor der mexikanischen Halbinsel Yucatan ein. Die Energie, mit der er aufschlägt, entspricht mehreren Milliarden Atombomben.
Um den Einschlagskrater herum ist über tausende Kilometer sofort alles vernichtet. Aber der Einschlag führt auch zu einer globalen Katastrophe, denn Staub aus pulverisiertem Gestein steigt in die Atmosphäre auf und legt sich um den gesamten Planeten. Über mehrere Jahre hinweg bleibt es auf der Erde dunkel und es ist etwa 20 Grad kälter als vorher. Unter diesen Bedingungen sind die Pflanzen nicht mehr in der Lage, Photosynthese zu betreiben, und sterben. Die Nahrungsketten brechen daraufhin zusammen. Da die Dinosaurier aber große Mengen an Futter benötigen, bedeutet das ihr Ende. (Wenn auch nicht ganz vollständig, denn kleinere Flugsaurier werden überleben und sich später zu den Vögeln entwickeln.)

2. Aufstieg der Säugetiere

Die Säugetiere dagegen erwartet ein völlig anderes Schicksal. In dieser Apokalypse kommt es ihnen zugute, dass sie klein sind und mit nur wenig Nahrung auskommen. Sie wohnen in Höhlen unter der Erde, wo es durchaus noch einige Wurzeln, Würmer und Insekten zu fressen gibt. Das führt dazu, dass die Säugetiere überleben.

Und nicht nur das. Nachdem die Gefahr der Dinosaurier beseitigt ist, breiten sie sich immer weiter aus. Sie besetzen die freigewordenen ökologischen Nischen und dringen in jeden Winkel der Erde vor. Es gibt sie bald in allen Formen und Größen, und die meisten, da es Warmblüter sind, bedeckt mit Fell.

Einige Säugetiere entwickeln eine wirklich beeindruckende Größe. Schauen Sie mal auf das Schild vor sich, dort sehen Sie ein Deinotherium. Das ist ein entfernter Verwandter des Mammuts und des heutigen Elefanten, aber mit einer Schulterhöhe von vier Metern ist es viel größer als seine heutigen Nachfahren. Sein Markenzeichen sind die nach unten gebogenen Stoßzähne. Das Deinotherium lebt in der Zeit von 23 Mio. bis 5 Mio. Jahren vor heute, also etwa zweieinhalb Meter bis einen halben Meter vor der Heute-Linie – und damit viel länger als die meisten anderen Arten.

Weiter geht’s zum nächsten Schild.


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