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"Wir sind ja nicht zum Reden hier, sondern zum Tanzen" / In der DJ-Kabine

"Wir sind ja nicht zum Reden hier, sondern zum Tanzen" / In der DJ-Kabine

9: “Wir sind ja nicht zum Reden hier, sondern zum Tanzen” / In der DJ-Kabine

Antje Grajetzky legt seit Ende der 1980er Jahre Musik auf. Seit 1993 hat sie regelmäßig im Bahnhof als DJ gearbeitet, das erste Mal beim Frauenabend.

1993: Anthe Grajetzky beginnt im Bahnhof als DJ. Jahrelang war ihr Arbeitort ein kleiner Raum in der Halle, der genau zu diesem Zweck gebaut wurde. Eine Kabine mit vollem Equipment und Fenstern zum Saal und zur Bühne: “Das ist Arbeitsschutz, gut für die Ohren.”
Zwischen der Stille vor und nach der Disco liegen sechs aufregende Stunden: “Geniale Übergänge, Juchzen in der Halle, wenn genau der richtige Song kommt, gute Wünsche, die mich im Set weiterbringen, unmögliche Wünsche, die mich aus dem Konzept bringen, Mannis Klatschen, das mich aus dem Takt bringt, Herzklopfen, wenn ich etwas zum ersten Mal spiele.”

Ort: Halle (innen), frühere DJ-Kabine, vor dem Übergang zum Kino-Cafe


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Autres étapes de cette visite audio :

Die Vorgeschichte des Bahnhof Langendreer (4:02 min) • „Wie ein mexikanisches Restaurant in Kleinformat“ / Das Centro Latino (heute Wageni) (6:46 min) • Unser Bahnhof / Von der Errichtung bis zur Schließung des Bahnhof Langendreer (1908-1983) (3:14 min) • „Das war ein Angebot, das man nicht ausschlagen konnte“ / Die NRW-Städtebauförderung der 1980er Jahre (8:55 min) • „Viele haben gesagt: Wir brauchen Räume, über die wir selbst bestimmen können“ / Die Gründung des soziokulturellen Zentrums (9:20 min) • „Der Bahnhof war tiefste Baustelle, kein Stein stand auf dem anderen“ (4:27 min) • „Eine Bahnstrecke von Amsterdam nach Wildungen mit Stopp in Langendreer…!“ (8:17 min) • „Wenn ich im Kino sitze und die Züge durch ein kurzes Vibrieren spüre, denke ich zurück“ (9:19 min) • „Das war eine unglaubliche Befreiung“ / Der Frauenabend und der queere Schwoof (11:29 min) • Zum Zug, zum Chor, zur Liebe! (3:26 min) • „Den Cineastinnen und Cineasten ein Zuhause geben“ / Das endstation.kino (11:04 min) • Der Historische Bahnhof: Wartesäle, Wohnhaus und drumherum (2:59 min) • „Es gibt hier eine familiäre Atmosphäre“ / Videoaktivismus und „blicke“-Festival im endstation.kino (7:39 min) • „Es ist wichtig, dass es hier Raum gibt für Initiativen und neue Ideen“ / Politisches Engagement im Bahnhof Langendreer (8:02 min) • „Es wurde getippt, geklebt und getackert“ / Die „Dorfpostille“ und der Bahnhof Langendreer (9:48 min) • Wir brauchten einen Raum, der total geschützt ist“/ Die medizinische Vermittlung für Asylbewerber:innen und Illegalisierte (9:43 min) • Bochumer Kulturzentrumsbewegung: Flugblatt (1981) (1:13 min) • Die Kulturzentrumsbewegung Anfang der 1980er Jahre in Bochum (10:26 min)


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